Beteiligte Solisten, Dirigenten, Chöre und Orchester

Agnes Kauer

 

Im Jahre 1987 wurde der Sine Nomine Chor von der diplomierten Chorleiterin Agnes Kauer gegründet.

Agnes Kauer wurde als Tochter eines Musiklehrers in Nordungarn geboren. Nach dem Besuch des Konservatoriums in Szeged (Ungarn) absolvierte sie ihr Musikstudium an der Franz-Liszt-Hochschule in Budapest in den Fächern Klavier, Chorleitung und Musikpädagogik. Nach dem Studium ging sie als Dozentin an die Musikhochschule Havanna (Kuba) und übernahm dort die Chorleiterausbildung. Im Jahr 1985 kam Agnes Kauer nach Braunschweig und lehrt Musik an der dortigen Christophorus-Schule. Als Dozentin wurde sie an die Universitäten von Barcelona, Madrid, Granada, Valencia, Murcia, Zaragoza, Almeria, Pamplona, Albacete, Malaga, Cuenca (alle Spanien) und Sao Paulo (Brasilien) berufen; sie war auch lange Jahre Leiterin der spanischsprachigen Seminargruppe der Sommeruniversität der Franz-Liszt-Hochschule Budapest in Esztergom (Ungarn).

Agnes Kauer legt besonderen Wert auf die Einstudierung aller Werke in der jeweiligen Landessprache und so singt der Sine Nomine Chor inzwischen in mehr als 16 verschiedenen Sprachen.

Alexander Vassiliev - Bass

Geboren 1971 in St. Petersburg, Rußland, Der russische Bassist Alexander Vassiliev studierte am Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau, bevor er am Opernstudio der Bayerischen Staatsoper engagiert wurde. Seine Karriere führte ihn an das Teatro alla Scala in Mailand, das Royal Opera House in London, der Opéra National in Paris und dem Teatro Real in Madrid. Er ist regelmäßiger Gast am Grand Théâtre de Genève, an der Nederlandse Opera in Amsterdam und gastierte am Mariinski-Theater in Sankt Petersburg, bei den Operfestspielen in Düsseldorf, Nancy, Montpellier, München, Paris und Bologna. Vassiliev arbeitete unter anderem mit Dirigenten wie Mariss Jansons, James Conlon, Ivor Bolton, Armin Jordan und Marc Albrecht.
http://www.vassiliev.de/

Andjella Harlamova (Klavier)

Andjella Harlamova (geb. in Rostow am Don/ Russland) begann mit sechs Jahren Klavier zu spielen. Sie studierte am Rostower "Rachmaninow Konservatorium" und nahm an Meisterkursen namhafter Künstler teil. Sie hatte einen Lehrauftrag an der Hochschule für Bühnenkunst und arbeitete parallel am Bolschoi-Theater in Moskau. 1992 emigrierte sie nach Deutschland. Andjella Harlamova tritt als Solistin auf und spielt in mehreren Kammermusikensembles. Sie unterrichtet an der "Musischen Akademie" in Braunschweig die Klavierklasse.

André Mumot, Sprecher

André Mumot ist promovierter Kulturwissenschaftler, Literaturübersetzer und Journalist. Er lebt und arbeitet in Berlin.

Seit 2008 übersetzt er Romane, Jugend- und Sachbücher aus dem Englischen ins Deutsche, unter anderem Jacques Couvillons „Chicken Dance“ – „eine der schrägsten Geschichten der amerikanischen Kinderliteratur der vergangenen Jahre, glänzend übersetzt.“ (Süddeutsche Zeitung). 2012 erschien im Berlin Verlag „Killing Osama – Der geheime Krieg des Osama Bin Laden“ des „Black Hawk Down“-Autors Mark Bowden, von der FAZ als „brillantes Buch“ und von der SZ als „bedeutender Beitrag zur Geschichtsschreibung des 21. Jahrhunderts“ gerühmt.

Der Anfang 2013 bei Hanser erschienene Roman „Wunder“ der Amerikanerin Raquel J. Palacio, der monatelang auf Platz 1 der New York Times Bestsellerliste stand, gehört auch in Deutschland zu den erfolgreichsten Jugendbüchern des Jahres. „Ein literarisches Ereignis“ (Deutschlandradio Kultur) „Großartig (erzählt) in kurzen Sätzen und einer lebendigen und klaren Sprache, die … so treffend und präzise ist, dass sie Tiefgründiges hervorbringt.“ (Augsburger Allgemeine Zeitung) „Sensibel ins Deutsche übertragen.“ (Nordbayerischer Kurier). 2014 wird im Knaus Verlag die Übersetzung von Nick Harkaways Thriller “Angelmaker” erscheinen.

Außerdem schreibt André Mumot für Tageszeitungen und Magazine Feuilletons, Reportagen und Porträts, Literatur- und Theaterkritiken, sowie Texte über Medien, Musik und Film. Er arbeitet unter anderem für nachtkritik.de, Deutschlandradio Kultur und die Hannoversche Allgemeine Zeitung und veröffentlicht Texte u. a. bei Zitty Berlin, K. West und der Süddeutschen Zeitung.

Im Oktober 2013 gehörte er zur Festivaljury des BEST OFF-Festivals für Freie Theater der Stiftung Niedersachsen.

Seit 1998 arbeitet er regelmäßig als Sprecher mit Matthias Wengler zusammen. Zahlreiche literarisch-musikalische Programme (u. a. Der kleine Prinz, Bilder einer Ausstellung, Mendelssohns Schauspielmusik zu Shakespeares Ein Sommernachstraum und Vivaldi trifft Kästner) sind bis heute entstanden.

Angelo Raciti (Tenor)

Angelo Raciti studierte zunächst Anglistik und Germanistik in Basel, Zürich und Berlin, dann Gesang bei KS Ruggiero Orofino. Seit 2003 singt er am Mittelsächsischen Theater Freiberg ein breites Repertoire das von den Titelpartien in Monteverdis Orfeo und Mozarts Idomeneo über Verdi, Puccini, Gounod, Bizet und Wagner bis zur klassischen Operette von J. Strauss und Lehàr reicht.

Daneben Konzertauftritte in der Musikhalle Hamburg, im Konzerthaus Berlin und mit der Vogtland Phiharmonie. Seit 2003 leitet er die Lotte-Lehmann-Woche. Angelo Raciti ist Vollblutsänger, Wissenschaftler und Lehrer. Der Künstler studierte in Basel, Zürich und Berlin Anglistik und Germanistik und hat mit dem Magister abgeschlossen. Erst während des Studiums wusste er sicher, dass sein Herz zuerst für den Gesang schlägt. Er stürzte sich ins Künstlertum, folgte dem Rat seines Lehrers Ruggiero Orofino und wechselte die Stimmlage. Aus dem Bariton wurde ein Tenor.

Antje Siefert (Mezzosopran)

Die Braunschweiger Mezzosopranistin studierte an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Mayling Konga und am Conservatorium van Amsterdam bei Margreet Honig und Jard van Nes. Weitere Lehrer waren Heribert Langosz und Maria Kowollik (beide Bremen), Judith Beckmann (Hamburg), Rudolf Jansen für die Liedinterpretation (Amsterdam) und gegenwärtig Rudolf Piernay (Mannheim und London).

Die Braunschweiger Mezzosopranistin studierte an der Hochschulefür Musik und Theater Hannover bei Mayling Konga und am Conservatorium van Amsterdam bei Margreet Honig und Jard van Nes. Weitere Lehrer waren Heribert Langosz und Maria Kowollik (beide Bremen), Judith Beckmann (Hamburg), Rudolf Jansen für die
Liedinterpretation (Amsterdam) und gegenwärtig Rudolf Piernay (Mannheim und London).

Sie ist als Konzert- und Opernsängerin aktiv. Kennzeichnend für ihre Arbeit ist die Vielseitigkeit: sie ist mit Literatur von Frühbarock bis zeitgenössisch zu hören. Zusammen mit ihrer Liedbegleiterin Polina Medyulyanova folgte sie Einladungen für Liederabende in die Rilke-Fondation in Sierre/Schweiz und ins Schumannhaus Bonn; mit einem englisch-deutschen Liedprogramm gab sie mit Sybille Hempel-Abromeit Konzerte in Südengland.

Als Mitglied des Opernensembles am Theater für Niedersachsen Hildesheim sang sie u.a. Diana Dream in L. Bernsteins Musical On the Town, in einer Braunschweiger Produktion Miss Baggott in B. Brittens The little Sweep und bei den Opernfestspielen Bad Hersfeld im Sommer 2014 Dorabella in W.A. Mozarts Così fan tutte.

Antje Siefert unterrichtet an der Goslarer Musikschule und erteilt seit Januar 2012 Stimmbildung für den Sine-Nomine-Chor Braunschweig.

Armin Ahlers (Tenor)

Armin Ahlers, studierter Musikpädagoge, begann seine musikalische Karriere als Tenor in der Camerata Vocale und dem Extrachor des Staatstheaters Braunschweig. Seine überwiegend private Gesangsausbildung bei verschiedenen Lehrern in Braunschweig und Hannover ergänzte er durch mehrere einschlägige Meisterkurse.

Sein breites Repertoire umfasst Sakralwerke von Bach und Händel ebenso wie romantische Liederzyklen, italienische, französische und deutsche Oper, Operette und Filmschlager sowie Werke zeitgenössischer Komponisten.

Er gestaltet neben Solopartien in Oratorien insbesondere Opern- und Operettenprogramme sowie stilistisch vielfaltige Themenkonzerte. Beispiele hierfür sind: "An den Mond", "Italienische Nacht", "Frühling!", "Kirche & Oper", "Lieder des Jugendstil".

Weiteres ist zu finden auf seiner Homepage: www.armin-aWers.de

Assaf Levitin (Bass-Bariton)

Assaf Levitin wurde 1972 in Tel Aviv geboren und studierte zunächst an der Musikhochschule seiner Heimatstadt, bevor er zu Yaron Windmüller an die Hochschule des Saarlandes für Musik und Theater wechselte. Stipendien ermöglichten dem Baßbariton, seine Gesangsausbildung in Deutschland an der Hochschule des Saarlandes für Musik und Theater bei Prof. Yaron Windmüller zu vervollständigen. Meisterkurse rundeten seine Ausbildung ab.

Seine sängerische Laufbahn nahm beim Rinat National Choir of Israel und dem New Israeli Vocal Ensemble ihren Anfang. Er arbeitete als Sänger am Habima National Theatre of Israel und trat als Solist u.a. mit dem Jerusalem Symphonieorchester, Haifa Symphonieorchester, Israel Kibbutz Kammerorchester und dem Raanana Symphonieorchester auf. Ferner wirkte er als Solist bei Aufnahmen des israelischen Rundfunks mit und engagiert sich als Interpret zeitgenössischer Werke.

Seine rege Konzerttätigkeit führte ihn neben seiner israelischen Heimat auch nach Wien, Warschau und in mehrere deutsche Städte. Er ist ein gefragter Interpret zeitgenössischer Musik mit Auftritten u.a. bei der EXPO in Hannover, den Weltmusiktagen in Luxemburg und der Berliner Philharmonie.

Brass und Percussion Ensemble Hannover

Das Brass und Percussion Ensemble Hannover setzt sich aus Studenten der Hochschule für Musik und Theater in Hannover zusammen. Das Ensemble trifft sich in der Regel Projektweise, wodurch es ständig wechselnde Mitglieder hat. Trotzdem schaffen es die Musiker immer wieder, auf Grund ihrer kammermusikalischen Erfahrungen, Konzertprogramme auf höchstem Niveau zu präsentieren. Durch Konzerte in und um Hannover hat sich das Ensemble bereits einen guten Namen gemacht.

Camerata Instrumentale Berlin

1991 von jungen Berliner Musikern gegründet, widmet sich das Ensemble vorrangig der Kammermusik in gemischten Besetzungen. Stilistische Vielfalt, hohe Musikalität und eine ausgereifte Programmdramaturgie gehören zum künstlerischen Selbstverständnis der Musiker, um die eigene Freude an der Musik auf ihr Publikum zu übertragen.

Das Repertoire erstreckt sich von der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts bis hin zur Moderne. Seit seiner Gründung gab das Ensemble zahlreiche Konzerte in ganz Deutschland, darunter einige Uraufführungen zeitgenössischer Komponisten. 2003 gastierte das Ensemble erfolgreich in Spanien und war für den Saarländischen Rundfunk tätig.

Die Musiker und Gäste des Ensembles kommen aus so renommierten Orchestern wie der Staatskapelle Berlin, dem Berliner Konzerthausorchester, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und dem Orchester der Komischen Oper oder sind als freie Musiker, Solisten und Musikpädagogen tätig.

Mit Matthias Wengler verbindet die Camerata Instrumentale seit 2002 eine regelmäßige Zusammenarbeit. In mehr als dreißig Chor- und Orchesterkonzerten sowie Fest-Gottesdiensten hat die Camerata Werke aus Barock, Klassik, Romantik und des 20. Jahrhunderts unter seiner Leitung musiziert. Viel beachtet war die deutsche Erstaufführung der Szegeder Messe von Ernst von Dohnányi mit dem Sine Nomine-Chor in der Braunschweiger Katharinen-Kirche (September 2012). Seit Januar 2013 bestreiten die Berliner Musiker gemeinsam mit Matthias Wengler im Kaiserdom in Königslutter mit großem Erfolg einen Beethoven-Zyklus, der am 4. Januar 2014 mit den Sinfonien Nr. 2 und 4 fortgesetzt wird. 11-2013

Claus-Eduard Hecker - Organist und Dirigent

Claus-Eduard Hecker studierte Schul- und Kirchenmusik A (Orgelklasse Prof. Ulrich Bremsteller) und Klaviermethodik (Klavierklasse Prof. Konrad Meister) in Hannover sowie evangelische Theologie an der Universität Göttingen. Nach fünfjähriger Tätigkeit als Kantor und Organist am Braunschweiger Dom, wo er mit Kindern und Jugendlichen der Domsingschule auf chorischem und instrumentalem Gebiet arbeitete, wurde er an die Bischofskirche St. Lamberti in Oldenburg berufen. Seit 1996 ist er Kantor und Organist an St. Katharinen in Braunschweig und Landeskirchen musikdirektor der Braunschweigischen Landeskirche. Als Dirigent der Kantorei St. Katharinen widmet er sich neben der Pflege der klassischen Chorliteraturauch der Aufführung von Kompositionen der Moderne.

 

Constanze Eckels (Alt)

Die gebürtige Braunschweigerin Constanze Eckels begann ihre musikalische Ausbildung im Alter von 5 Jahren an der Städtischen Musikschule, wo sie u.a. Cello- und Schlagzeugunterricht erhielt. Nach regelmäßiger Mitwirkung in Kinder- und Jugendchören kam im Alter von 18 Jahren Gesangsunterricht hinzu. Sie wirkte während ihres Studiums der Sozialpädagogik und der anschließenden Berufstätigkeit in verschiedenen Gesangsensembles und Chören mit, u.a. im Extrachor des Staatstheaters Braunschweig.

Im Jahr 2001 nahm sie dann ihr Lehramtsstudium im Fach Musik - Hauptfach Gesang - an der Universität zu Köln auf.

Constanze Eckels ist als Solistin im Oratorienbereich und Liedgesang tätig und singt im Extrachor der Bühnen der Stadt Köln. Außerdem wirkt sie in verschiedenen Orchestern als Cellistin und Schlagzeugerin mit. Die Mezzosopranistin nahm an Meisterkursen bei Ulf Bästlein und Prof. Heiner Eckels teil.

In einer szenischen Aufführung an der Kölner Universität übernahm sie die Partie der Dorabella in Mozarts "Cosi fan tutte". Im Mai dieses Jahres wird sie als Gräfin in "Wiener Blut" von Johann Strauß zu hören sein.

Danuta Dulska (Sopran)

Danuta Dulska wurde in Danzig geboren. Nach dem Besuch des Musikgymnasiums absolvierte sie ihr Studium an der Staatlichen Musikakademie Danzig in den Fächern Klavier, Sologesang und Schauspiel.

Das Konzertexamen für Sologesang legte sie an der Hochschule für Musik in Dresden in der Klasse von Prof. Christian Elssner erfolgreich ab. Weitere Studien führten sie u.a. zu: Adele Stolte (Potsdam), André Orlowitz (Kopenhagen), Neil Semer (New York), Helmut Kretschmar (Detmold).

Von 1990 bis 1995 war sie als Dozentin für Liedbegleitung und später für Gesang an der Musikakademie Danzig tätig. Von 1996 bis 1999 war sie Ensemblemitglied an der Staatsoper Hamburg. Seit 2004 ist sie Dozentin für Klavier und Gesang an der Städtischen Musikschule Braunschweig, CJD Musische Akademie sowie an der Braunschweiger Domsingschule. Seit 2008 ist sie Dozentin für Gesang und Klavier an der Universität Braunschweig

Seit 1989 tritt Danuta Dulska international als Konzert- und Oratoriensängerin auf, u. a. in Deutschland, Polen, Holland, Finnland, Schweden, Frankreich, Russland, Tschechien, der Schweiz und der Slowakei, wo sie auch bei Rundfunkaufnahmen und Live-Übertragungen mitgewirkt hat.

Doris Hegemann

Doris Hegemann, geboren in Helmstedt, ist Mitglied des Helmstedter Kammerchores. In zahlreichen Kirchen-konzerten tritt sie auch als Solistin auf. Zu ihrem Repertoire zählen neben Messen von Wolfgang Amadeus Mozart und Joseph Haydn auch Kantaten von Johann Sebastian Bach.

Über den Kinderchor der Helmstedter Bachkantorei wurde Doris Hegemann an den Gesang herangeführt. Ersten Gesangsunterricht erhielt sie bei KMD Friedrich Isenbürger. Zur Zeit vertieft sie ihre Gesangsausbildung bei Werner Speer.

Edgar Hykel (künstlerische Leitung der Singakademie Potsdam)

 

Seit seinem Studium an der Berliner Hochschule für Musik " Hanns Eisler " ( Chorleitung bei Horst Müller ) ist Edgar Hykel mit der Singakademie verbunden.

Schon als Student arbeitete er an der Singakademie als Assistent und Korrepetitor und begleitete sie auf Konzertreisen. Nach dem Studium führte ihn sein Weg über das Theater Neustrelitz ( als Kapellmeister ) an das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin, wo er als Chordirektor 1977 die Schweriner Singakademie gründete.

Von 1990 bis 1997 war er Chordirektor der Staatsoper Hannover und arbeitete im Lehrauftrag an der dortigen Musikhochschule. Von 1997 bis 2000 folgte ein Engagement als Chordirektor an das Theater Augsburg. Um für die Übernahme der Singakademie räumlich der Stadt Potsdam nahe zu sein, übernahm er 2000 die Chordirektion am Theater der Landeshauptstadt Magdeburg - und auch dort einen Lehrauftrag für Chor - und Ensembleleitung an der Universität.

Neben den klassischen Werken der Chorsinfonik dirigierte Edgar Hykel auch Opernvorstellungen an den oben genannten Theatern. Seit der Spielzeit 2004/05 ist Edgar Hykel Chordirektor am Staatstheater Nürnberg. Erste Aufgaben waren für ihn hier die Einstudierungen des Opernchores und des Extrachores für Verdis "Die Macht des Schicksals" und Verdis "Requiem".

Ekaterina Kudryavtseva - Sopran

Die Sopranistin Ekaterina Kudryavtseva studierte Gesang in ihrer Heimatstadt Sankt Petersburg. Zahlreiche Wettbewerbspreise schlossen sich an sowie Engagements am Schlosstheater Schönbrunn in Wien und an der Sankt Petersburger Kammeroper. Seit der Spielzeit 2010/2011 ist sie Mitglied des Staatstheaters Braunschweig und sang hier die großen Partien in den Opern „Il barbiere di Siviglia“, „La Traviata“, „Anna Karina“, „Farnace“, „Un ballo in maschera“, „Rigoletto“ u.v.m.
https://www.facebook.com/ekaterina.kudryavtseva

Exaudi Chor Magdeburg

Der Exaudi Chor Magdeburg ist ein gemischter Chor mit zur Zeit 70 Sängerinnen und Sängern aus Magdeburg und Umgebung.

Die musikalische Leitung haben Leonid Schemetow und Tatjana Schemetowa.

Bemerkenswerte Auftritte waren Abschlusskonzerte der Magdeburger Chorfeste 1999, 2000, 2002 und 2004 im Theater Magdeburg sowie die Festkonzerte des Landeschorverbandes Sachsen-Anhalt in Bernburg und in der Magdeburger Johanniskirche. Der Chor beteiligte sich am 20. Chorfest des Deutschen Sängerbundes im Juni 2003 mit der Aufführung des Oratoriums "Das Weltgericht" von Friedrich Schneider im Berliner Dom. Im Oktober 2003 reiste der Chor zum Konzert in die amerikanische Partnerstadt Magdeburgs Nashville.

Der Exaudi Chor ist Mitglied im Landeschorverband Sachsen-Anhalt, im Deutschen Sängerbund und Musikrat der Landeshauptstadt Magdeburg.

Weitere Informationen zum Chor gibts es unter http://www.exaudi-chor.de/chor.php

Francisca Prudencio (Sopran)

Die chilenische Sopranistin Francisca Prudencio, geboren in Hannover, besuchte die Deutsche Schule in Santiago de Chile. An der Hochschule für Musik und Theater Hannover studierte sie bis Juli 2007 Operngesang bei Mayling Konga und Gesangspädagogik, seit 2007 studiert sie in der Soloklasse.

Ihr breites Repertoire umfasst Oper, Lied und Oratorium von der Renaissance bis zur zeitgenössischen Musik. Sie sammelte bereits Bühnenerfahrung bei verschiedenen solistischen Auftritten im Konzert- und Opernbereich.

Im August 2008 war sie Finalistin des internationalen Johannes-Brahms-Wettbewerbs in Pörtschach am Wörtersee und im Juni 2009 beim Mozart Wettbewerb in Wiesbaden. Im November 2008 errang sie beim 35. internationalen Opernwettbewerb "Dr. Luis Sigall" den Sonderpreis "Best chilean performer". Gemeinsam mit ihrem Vater Jayme Prudencio nahm sie ihre CD "No te duermas, niño" auf.

2007 sang sie im Teatro Municipal de Santiago de Chile die Rolle der Pamina in Die Zauberflöte von Mozart, in der Staatsoper Hannover wurde sie für mehrere Projekte als Gast engagiert. Sie verkörperte in einer freien Produktion des Klecks-Theaters Hannover die Rolle der Anne Frank in der gleichnamigen Mono-Oper von Grigori Frid.

Mehr Informationen zu Francisca Prudencio findet Sie im Internet unter http://www.prudencio.de/

Haiou Zhang (Pianist)

Haiou Zhang ist Musikstudent an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover und Schüler von Professor Bernd Goetzkes.

Der 20-jährige Pianist ist ein chinesisches Ausnahmetalent mit ganz außergewöhnlichen Ausdrucksmöglichkeiten. 2003 wurde ihm bereits der zweite Preis des internationalen Vladimir Horowitz Wettbewerbes in Kiew zuerkannt. Haiou Zhang gehört heute schon zu den führenden Pianisten Chinas und braucht den Vergleich zu seinem berühmten Kollegen Lang Lang nicht zu scheuen.

Mit seiner vitalen Präsenz bei einem erstaunlichen Repertoire wurde er über Hannovers Grenzen durch seine Auftritte im Kanapée bekannt, wo er mehrere Abende hintereinander mit wechselnden Programmen gestaltete. Bei seinem großartigen Wolfenbüttel-Debut im vergangenen August hatte er sich mit einem Debussy-Liszt Programm von seiner hochvirtuosen und gleichwohl ungewöhnlich ausdrucksstarken Seite gezeigt.

Heike Kiekhöfel (Orgel)

Heike Kieckhöfel studierte nach dem Abitur zunächst Oboe in Detmold bei Professor Gernot Schmalfuß, bevor sie an der Hochschule für Kirchenmusik in Herford Kirchenmusik studierte und 1996 das B-Examen ablegte (Orgel: Wolfgang Lüschen, Christiane Michel-Ostertun, Jörg-Neithard Keller). Danach folgte noch ein Jahr Studium in Utrecht. Ihre erste Kirchenmusikstelle bekam sie im Kirchenkreis Grafschaft Diepholz, bevor sie seit 2007 als Propsteikantorin in Salzgitter-Lebenstedt tätig ist. Zahlreiche Konzertreisen sowohl als Oboistin als auch als Organistin führten sie durch ganz Europa und zuletzt auch in die USA. Schwerpunktmäßig befaßt sie sich seit 2007 mit Popularmusik in der Kirche und machte Gospelreisen mit Joakim Arenius nach New York.

Holger Lustermann (Klarinette)

Holger Lustermann, geboren in Gütersloh, erhielt seinen ersten Klarinettenunterricht mit 8 Jahren. Er erzielte mehrere erste Preise bei "Jugend musiziert" und war Mitglied verschiedener nordrheinwestfälischer Jugendauswahlorchester. Nach dem Abitur studierte er an der Musikhochschule Trossingen die Studiengänge Diplommusiklehrer und Orchesterreife. Er nahm an internationalen Kammermusikkursen teil und spielte in der Jungen Deutschen Philharmonie, dem Stuttgarter Orchester "Musik der Jahrhunderte" und der südwestdeutschen Philharmonie Konstanz. Seit 1991 ist Holger Lustermann Lehrer für Klarinette, Saxofon und Bigband an der Kreismusikschule Helmstedt, deren stellvertretender Leiter er 1992 wurde. Neben seiner Unterrichtstätigkeit ist er Mitglied im Elm-Saxofonquartett, Partner verschiedener Organisten der Kombination Saxofon und Orgel und Kammermusikpartner verschiedener Pianisten und Sänger. In den Jahren 2004 und 2005 führte er mit dem Berliner Orchester "Camerata Instrumentale" Mozarts Klarinettenkonzert in Braunschweig und Königslutter unter Leitung von Matthias Wengler auf.

Jacqueline Treichler (Sopran)

Erst nach einem abgeschlossenen Klavierstudium in Luzern entschied sich die in Zürich geborene Sopranistin für den Gesang. An die Ausbildung bei Prof. Sylvia Geszty schlossen sich das Internationale Opernstudio in Zürich und Meisterkurse bei Sena Jurinac, Hilde Zadek und Luisa Bosabalian an.

Sie erhielt mehrere Stipendien der Kiefer-Hablitzel-Stiftung und der Dienemann-Stiftung., Anerkennungen als Preisträgerin des Othmar-Schoeck-Wettbewerbs in Luzern 1993, und als Finalistin am Francisco-Vinas-Wettbewerbs in Barcelona 1994 und am Belvedere-Wettbewerb in Wien 1995. Darauf folgten ihre ersten Opernengagements, als Donna Anna im Don Giovanni am Forum in Hamburg 1995, und in derselben Rolle 1996 als Gast am Staatstheater Oldenburg. 1997 - 2000 war sie fest engagiert am Staatstheater Braunschweig, wo sie unter anderem als "Donna Elvira" im "Don Giovanni", "Tatjana" in "Eugen Onegin", "Rosalinde" in "Die Fledermaus", "Sängerin" im "Reigen" ..... zu hören war.

Heute ist Jacqueline Treichler sowohl als Opern-, Konzert- und Liedsängerin tätig. 1996 machte sie ihre erste Radioaufnahme beim Schweizer Radio DRS2.

Johanna Weiß (Sopran)

Johanna Weiß wurde 1986 in Oldenburg (Holstein) geboren. Ihren ersten Flötenunterricht erhielt sie 1997 am Schweriner Konservatorium. Chor- und Orchestertourneen führten sie u. a. nach Ungarn, Österreich, Italien, Dänemark und Südkorea. Mit dem Jugendchor des Goethe-Gynasiums Schwerin nahm sie 2002 am Deutschen Chorwettbewerb in Osnabrück teil (3. Preis).

Von 2002 bis 2005 besuchte sie das Musikgymnasium Schloss Belvedere in Weimar, wo sie Flötenunterricht von Benjamin Plag erhielt. Johanna Weiß nahm mehrfach am Wettbewerb „Jugend musiziert“ teil und erhielt verschiedene Preise auf Bundesebene: „Besondere Ensembles“, 2. Preis (2003), „Solowertung Querflöte“, 3. Preis (2003), „Klavier und ein Blasinstrument“, 2. Preis (2004), „Bläserensembles“. 2. Preis (2005). 2004 erhielt sie mit dem Kammerorchester des Musikgymnasiums Schloss Belvedere am Deutschen Orchesterwettbewerb in Osnabrück den 1. Preis; 2004/2005 nahm sie am „European Orchestra Workshop“ des Kunstfests Weimar teil.

Nach dem Abitur begann sie im Oktober 2005 ihr Flötenstudium an der Bremer Hochschule der Künste bei Bettina Wild. Mit dem Kammerchor der Hochschule erzielte sie 2006 beim Deutschen Chorwettbewerb in Kiel den 2. Preis. 2006 wechselte Johanna Weiß an die Hochschule für Musik und Theater, Hannover (Fächerübergreifender Bachelorstudiengang mit Majorfach Musik, ab 2007 Evangelische Theologie als Minorfach). Johanna Weiß studiert in der Klasse von Vukan Milin.

Jörn Lindemann

Jörn Lindemann wurde in Celle geboren. Neben einer Ausbildung zum Klavierbauer begann er seine Gesangsausbildung bei Prof. Jörg Straube. Von 1993 bis 1999 studierte Jörn Lindemann Gesang bei Frau Prof. Carol Richardson in Hannover, Fachbereich Oper. Er war mehrmals Solist bei den Göttinger Händelfestspielen, dem Schleswig-Holstein-Musikfestival, dem Braunschweiger Kammermusikpodium und den Musikfestspielen in Bad Hersfeld. Gastverträge führten Jörn Lindemann an die Komische Oper Berlin, das Theater Dortmund, das Staatstheater Braunschweig und an die Staatsoper Hannover. Am Oldenburgischen Staatstheater war er auch als festes Ensemblemitglied verpflichtet. Daneben ist er als Gesangslehrer an der Braunschweiger Domsingschule tätig.

Juri Kriatchko (Organist)

Juri Kriatchko ( geb. 1950 in der Stadt Zaporozje, Ukraine) studierte zunächst Klavier an der Staatlichen Musikhochschule Gnessin in Moskau. Später folgte ein Orgelstudium am Glinka-Konservatorium in Nischnij Nowgorod, Russland. Von 1977 bis 1984 arbeitete er als Pianist an der Staatlichen Philharmonie in Zaporozje und von 1984 bis 1991 als Klavierbegleiter und Soloorganist an der Staatlichen Philharmonie in Nischnij Nowgorod; daneben internationale Konzerttätigkeit.

1988 wurde er beim ersten Russischen Orgelwettbewerb mit dem 1. Preis ausgezeichnet; 1990 erhielt er den 3. Preis beim Internationalen Petrali-Orgelwettbewerb in Italien.

Seit 1999 lebt Juri Kriatchko in Deutschland (Braunschweig) und arbeitet als Klavierpädagoge an der Kreis-Musikschule Helmstedt sowie als Organist in 2 ev.-luth. Kirchen in Braunschweig und Wolfenbüttel. Ausserdem versieht er den Dienst als Orgelsachverständiger in der ev.-luth. Landeskirche Braunschweig. Seit August 2004 ist er Organist in der St.-Johannis Kirche in Braunschweig.

Kálmán Strausz

 

Kálmán Strausz studierte Musik an der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest bei Professor Istvän Pärkai und Zoltän Väsärhelyi und arbeitete zunächst als Redakteur beim ungarischen Rundfunk und anschließend als Abteilungsleiter für klassische Musiksendungen beim ungarischen Fernsehen. Er leitet seit 1977 den Budapester Jugendchor und unterrichtet dort an der Musikakademie Nachwuchsdirigenten. Von 1985 bis 1991 leitete er den weltberühmten Kodäly-Chor in Debrecen und gründete 1988 den Internationalen Chorwettbewerb Budapest. 1992 wurde zum Chefdirigenten des Chores des ungarischen Rundfunks und Fernsehens berufen. Bei der letzten CD-Aufnahme von Sir Georg Solti im Sommer 1997 in Berlin war Kalman Strausz als dessen Assistent tätig. Als Gast dirigierte er in Italien, Belgien, Japan, Israel, USA, Griechenland, Finnland, Niederlande, Österreich und Deutschland. (Stand 02.04.2000)

Karsten Scholz (Chorleitung)

 

Karsten Scholz wurde 1969 in Gelsenkirchen geboren. Nach früh begonnener Beschäftigung mit Musik, klavierspielend, komponierend, wählte er nach einem Seitenweg in die Kirchenmusik - noch vor dem Abitur - zwecks Erschließens auch der Orgelliteratur die Ausbildung zum Pianisten bei Wilhelm Neuhaus an der Musikhochschule Köln und bei Olaf Dreßler in München. Ein Dirigierstudium bei Volker Wangenheim in Köln schloss sich an. Bereits zu dieser Zeit leitete er einen großen Chor und brachte geistliche Werke von Händel, Haydn, Mozart, Schubert, Bruckner, Puccini, Gretchaninov und Vierne zur Aufführung, dirigierte Orchester wie die Bochumer Symphoniker, die Essener Philharmoniker und die Neue Philharmonie Westfalen. Ebenso führte er eigene Kompositionen auf, die teils als Auftragswerke entstanden. Nach Engagements an der Kölner Oper und am Bielefelder Theater, wo er in zwei Jahren über hundert Vorstellungen dirigierte, beschloss er, sich wieder der pianistischen und pädagogischen Aufgabe zu widmen und übernahm eine Lehrtätigkeit an der Musischen Akademie im CJD Braunschweig. Mit Uraufführungen als Solist und Ensemblemitglied hat sich der Pianist Karsten Scholz als Interpret zeitgenössischer Musik einen Namen gemacht wie auch durch seinen Einsatz für vergessene Komponisten wie Ernst von Dohnanyi und Giuseppe Martucci. Er gastiert als Solist und Kammermusikpartner in zahlreichen Ländern, arbeitete mit Dirigenten wie Graeme Jenkins, Philippe Auguin, Bruno Weil, Peter Kuhn, Rainer Mühlbach, Alexander Joel, Helmut Imig, Herbert Blomstedt und Kurt Masur.

Weitere Informationen finden Sie auf seinen persönlichen Webseiten unter https://www.karstenscholz.de/

Kathrin Hildebrandt (Alt)

Kathrin Hildebrandt, Alt, studierte Gesang an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg i. Br. bei Frau Prof. Beata Heuer-Christen, war Mitglied der Opernschule und absolvierte 2001 ihr Solistenstudium mit Auszeichnung. Bereits während des Studiums sang sie am Theater Freiburg, es folgten Gastengagements in Linz, Lissabon, Dresden, Leipzig und Nürnberg. Von 2003-'07 war sie Ensemblemitglied des Staatstheaters Braunschweig, wo sie u.a. Dritte Dame, Preziosilla, Annina, Lucia, Annio, Ottone und Kabanicha darstellte. Sie sang in zahlreichen Konzerten und bei Internationalen Festivals (u.a. biennale Venedig, Voci d'Europa/Sardinien, Bachfest Schaffhausen, MET Trancoso/Brasilien), Konzertreisen führten sie nach Italien, Spanien, Portugal, Frankreich, Polen, Russland, Israel und Brasilien. Ihr großes Konzert- und Liedrepertoire reicht von der Renaissance bis zur Moderne. 2009 sang sie mit dem Ensemble Concert royale den Anemone in der Barockoper "L'Huomo" von A. Bernasconi in Bayreuth und Gotha, 2012 mit der Chapelle Rhénane Händels "The Messiah" bei verschiedenen Festivals in Frankreich, 2013 die Kundry in Wagners "Parsifal" in konzertanten Aufführungen in Bad Homburg und Wiesbaden.

Neben ihrer sängerischen Tätigkeit wirkt Kathrin Hildebrandt als Lehrkraft der Singschule St. Ägidien in Braunschweig und seit 2008 als Stimmbildnerin des Sine Nomine Chores.

Weitere Informationen finden Sie auf ihrer persönlichen Homepage unter https://www.kathrinhildebrandt.de/vita/

Konrad Maria Engel

Konrad Maria Engel ist ein international gefragter Konzertpianist, Kammermusiker und Klavierpädagoge und lebt seit 1994 in Hannover. An der dortigen Musik-hochschule erfüllt er seit 2007 einen Lehrauftrag für Klavier.

1977 wurde Konrad Maria Engel bei Frankfurt am Main geboren. Bereits im Alter von neun Jahren gab er sei-nen ersten Klavierabend, mit elf konzertierte er das erste Mal mit Orchester. Beim Bundeswettbewerb "Jugend-musiziert" sowie dem Grotrian-Steinweg-Wettbewerb erhielt er bereits während seiner Schulzeit sechs erste Preise sowie eine Auszeichnung für die beste Inter-pretation eines zeitgenössischen Werkes. 1994 wurde er als einer der jüngsten Stipendiaten in die Studienstiftung des Deutschen Volkes aufgenommen.

Nach dem Abitur begann er das Musikstudium bei Prof. Karl-Heinz Kämmerling in Hannover, wo er nach Ab-schluss des pädagogischen und des künstlerischen Dip-loms im Januar 2006 das Konzertexamen mit Aus-zeichnung absolvierte. Zahlreiche internationale Meisterkurse (u. a. Wilhelm-Kempff-Akademie, Leitung: Prof. John O'Conor) bereicherten seine Ausbildung. Weitere Anregungen erhielt er u. a. von Prof. Bernhard Wetz und Gerhard Schroth sowie Kammermusikunterricht von Prof. Wolfgang Böttcher, Prof. Antje Weithaas und Prof. Markus Becker.

Zu seinen zahlreichen internationalen Auszeichnungen gehören u. a. erste Preise beim Wettbewerb "Virtuosi per musica di pianoforte" und beim internationalen Klavierwettbewerb der Chopin-Gesellschaft Hannover. Die Medaille des internationalen Bach-Wettbewerbs Leipzig erhielt er als einer der sechs Finalisten, 2003 nahm er mit großem Erfolg beim Semifinale des Köni-gin-Elisabeth-Wettbewerbs in Brüssel teil. In den letz-ten Jahren wurde er außerdem zwei Mal vom Deutschen Musikwettbewerb im Fach Klavier Solo und Kammer-musik für sein Spiel ausgezeichnet und in die Bundes-auswahl "Konzerte junger Künstler" aufgenommen.

Seine Konzerttätigkeit führte ihn bereits in die USA, nach Japan und quer durch Europa. Er spielte als Solist unter anderem mit renommierten Orchestern wie dem Royal Chamber Orchestra of Wallonia und dem Radio Sinfonie Orchester Frankfurt. In den Jahren der festen Zusammenarbeit u. a. mit Rouven Schirmer (Cello) und dem Trio Corrado (mit Konradin Seitzer und Konrad Haesler) konnte er sich einen Ruf als hervorragender Kammermusiker aufbauen.

Seit 2007 arbeitet er außerdem als musikalischer Leiter und Dirigent der beiden Kammerorchester Lehrte und Gehrden.

Konstanze Kuß (Harfe)

Konstanze Kuß wurde 1982 in Salzkotten geboren. 1988 begann sie mit dem Harfenunterricht, später kamen auch Blockflöte und Klavier dazu. Von 1989 an war sie mehrfache Preisträgerin bei "Jugend musiziert" auf Landes- und Bundes-ebene in den Kategorien „Harfe solo“, „Harfe Kammermusik“, „Blockflöte solo“ und „Neue Musik Ensemble“.

Als Mitglied im Kammermusikensemble für die Tanzgruppen Araneida und Capriole der Musikschule Paderborn führten sie zwei Tourneen u. a. in die USA und eine Tournee durch Finnland und Schweden.

Weitere solistische Auftritte im In- und Ausland erfolgten in Krakau ( Eröffnungskonzert beim Polnisch-Deutschen Harfensymposium mit Radiomitschnitt und CD-Aufnahme) und bei einer Spanientournee mit dem Goethe-Orchester Ibbenbüren.

Neben regelmäßiger Aushilfstätigkeit in verschiedenen Orchestern spielt Konstanze Kuß Kammermusikkonzerte mit mehreren „Alte-Musik-Ensembles“ auf verschiedenen historischen Instrumenten: Romanische Harfe, Gotische Harfe, Tripleharfe, spanische Arpa Doppia, Erard-Einfachpedalharfe. Sie ist Mitglied im Ersten Deutschen Harfenensemble (CD-Produktionen und Fernsehauftritte).

Nach dem Abitur am altsprachlichen Gymnasium Theodorium Paderborn ist sie seit 2002 Studentin an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei verschiedenen Dozenten: Frau Prof. Ruth Konhäuser, Anne-Sophie Bertrand (Hessischer Rundfunk Frankfurt) und aktuell bei Birgit Bachhuber (NDR-Radiophilharmonie Hannover).

Luise Hecht (Sopran)

Geboren in Leipzig, studierte Luise Hecht an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Klassischen Gesang und ergänzte ihre Ausbildung mit einem Künstlerischen Aufbaustudium. Schon zu Studienzeiten führten sie Gastengagements an das Deutsche Nationaltheater Weimar, die Komische Oper Berlin und die Theater Eisenach, Rudolstadt, Gera-Altenburg und Freiberg. Seit 2007 ist sie engagiert am Theater für Niedersachsen in Hildesheim.

Neben der Arbeit im Musiktheater liegt ihr die Liedinterpretation besonders am Herzen: Ihr Repertoire reicht von den Liedern John Dowlands, Franz Schuberts und Hugo Wolfs bis hin zu denen Karlheinz Stockhausens und den Chansons Georg Kreislers.

Marc Fiedler (Bariton)

Erste musikalische Ausbildung im Knabenchor Hannover (Prof. Heinz Hennig) sowie durch Instrumentalunterricht (Querflöte und Klavier). Parallel zum Medizinstudium Beginn einer privaten Gesangsausbildung als Bariton im klassischen Fach. Mitwirkung in verschiedenen Chören und Vokalensembles (Norddeutscher Figuralchor, Ensemble Al Dente).

Daneben solistische Tätigkeit in Konzerten und bei Liederabenden sowie in Oper und Operette, so in der Titelpartie des „Pimpinone“ in der gleichnamigen Oper von G.F. Telemann oder als „Pluto“ in Orpheus in der Unterwelt von J. Offenbach.

Mariele Rehmann (Klarinette)

Mariele Rehmann, geb. 1987 in Braunschweig, absolvierte ihr Studium der künstlerischen Ausbildung in der Klarinettenklasse von Prof. Francois Benda an der Universität der Künste Berlin und schloss dieses mit dem Diplom ab. Sie ist mehrfache Bundespreisträgerin von „Jugend musiziert“ und erhielt verschiedene Sonderpreise und Stipendien z.B. der Richard-Wagner-Stiftung.

Sie besuchte Meisterkurse bei Francois Benda, Johannes Peitz, Reiner Wehle, Sabine Meyer und dem Ensemble Modern. Mariele spielte Konzerte u.a. im Deutschen Kammerorchester, der Jungen Sinfonie Berlin und der Staatsphilharmonie Nürnberg. Sie spielt als Solistin, in kammermusikalischen Besetzungen und als Aushilfe im Staatsorchester Braunschweig, dessen Mitglied sie als Praktikantin für die Spielzeiten 2014-2016 war. Seit 2007 unterrichtet Mariele eine Klarinettenklasse an der Städtischen Musikschule Braunschweig sowie seit 2013 Studenten im Rahmen eines Lehrauftrags an der TU Braunschweig.

Matthias Wengler (Chorleitung 2009 - 2015)

 

Von 2009 bis 2015 leitete Matthias Wengler den Sine Nomine - Philharmonischer Chor Braunschweig.

Seit 2004 ist Matthias Wengler Propsteikantor in Königslutter. Neben der Leitung der Propsteikantorei und dem Organistendienst an der Stadtkirche füllt eine umfangreiche Konzerttätigkeit seinen Kalender.

Von 1997 bis 2001 studierte er Evangelische Kirchenmusik an der Musikhochschule in Köln (A-Examen). Bis zu seiner Berufung nach Königslutter war er bis 2004 Kirchenmusiker an St. Johannis (Braunschweig). Zahlreiche Benefizkonzerte, die unter seiner Leitung stattfanden, führten dort 2005 zur Restaurierung der bedeutenden Furtwängler & Hammer-Orgel.

2005 gründete Matthias Wengler die Orgeltage in der Propstei Königslutter, im selben Jahr begann die Reihe der Neujahrskonzerte. Mit großem Erfolg startete 2011 unter seiner Leitung die Musikfilm-Reihe Faszination Klassik, die in besonderer Weise klassische Musik vermittelt und inzwischen einen großen Freundeskreis hat.

Gastkonzerte als Organist, Pianist und Dirigent sowie Rundfunk- und CD-Aufnahmen führten ihn bisher durch das gesamte Bundesgebiet und ins europäische Ausland. Literarisch-musikalische Programme, Konzerte als Pianist und Liedbegleiter, unkonventionelle Orgelkonzerte, Schulkonzerte, Orgelkonzerte für Kinder sowie Filmmusik- und Musical-Projekte ergänzen die Arbeit des vielseitigen Kirchenmusikers.

Michael Humann (Bass)

Geboren und aufgewachsen im Osnabrücker Land, studierte Michael Humann nach einer Ausbildung im Maurerhandwerk zuerst Architektur. Sein Gesangsstudium absolvierte er in Hannover bei William Reimer und Carol Richardson sowie bei Eugen Rabine in Weimar. Mit Peter Kooij erarbeitete er geistliche Werke des Barock und ist ein gefragter Interpret besonders der Oratorien Johann Sebastian Bachs, die ihn durch ganz Deutschland und bis nach Prag und Moskau führen. Die Musik Claudio Monteverdis brachten ihm Mark Tucker und die Theorbistin Paula Chateauneuf nahe. Noch während . . .

des Studiums debütierte der Bassbariton am Oldenburgischen Staatstheater als Ein Mönch/Karl V. in Giuseppe Verdis „Don Carlo“. Es folgten Gastengagements u. a. in Bielefeld, Bremen, am Opernhaus Nizza, der Staatsoper Stuttgart und wiederholt an der Staatsoper Hannover sowie bei den Festwochen Herrenhausen, hier zuletzt als Masetto in Mozarts „Don Giovanni“. Michael Humann hat mit Dirigenten wie Reinhard Goebel, Wolfgang Helbich, Andreas Spering und Jörg Straube zusammengearbeitet und singt regelmäßig an der Seite namhafter Ensembles wie der Hannoverschen Hofkapelle, des Barockorchesters L'Arco, des Göttinger Barockorchesters und des Telemannischen Collegiums Michaelstein. Weitere Infos unter www.michaelhumann.de

Michael Vogelsänger (Organist)

Geboren in Soest/Westfalen, erhielt Michael Vogelsänger dort ersten Instrumentalunterricht in Klavier, Violine/Viola und Orgel. Im Alter von 10 Jahren hatte er bereits seine erste Organistenstelle. Später wurde er Mitglied in Kammer- und Oratorienchören sowie Laienorchestern.

Nach dem Abitur studierte er Evangelische Kirchenmusik an der Musikhochschule Köln (A-Examen) und war als nebenberuflicher Kirchenmusiker tätig (Organist und Chorleiter). Orgelstudien bei Ludger Lohmann sowie diverse Orgelkurse, u. a. bei Michael Radulescu, Ewald Kooiman und Harald Vogel, schlossen sich an.

Seit 1984 ist er Kantor und Organist an der Emmauskirche Braunschweig. Zusätzlich begleiteten Lehraufträge am Predigerseminar der Ev.-luth. Landeskirche in Braunschweig und der Technischen Universität Braunschweig seine berufliche Tätigkeit. Der ausgebildete Popularmusiker spielt zahlreiche Konzerte als Organist, Cembalist und Pianist. Mit der EmmausKantorei leitete er zahlreiche Chorkonzerte und Oratorien, darunter auch Uraufführungen. 2008 gründete Michael Vogelsänger die Evangelische Singschule Weststadt in Braunschweig.

Natalie Mol (sopran)

Natalie Mol erhielt ihren ersten Gesangsunterricht im Alter von 12 Jahren. Sie studierte Schulmusik mit Hauptfach Gesang in Dortmund und Philosophie in Bochum; ihr Erstes Staatsexamen schloß sie im vergangenen Jahr ab. Ergänzend besuchte sie Kurse in Alter Musik sowie Meisterkurse für Gesang bei Hermann Christian Polster sowie bei Werner Compes, bei dem sie seither ihre Ausbildung vertieft.

Ihr breitgefächertes Repertoire umfaßt Werke vom Frühbarock bis zur Gegenwart. Ihr Schwerpunkt liegt im Oratorien- und Konzertfach, aber auch das Musiktheater ist ihr vertraut. Die junge Sopranistin, die auch komponiert, wirkte bei diversen Uraufführungen eigener und fremder Werke mit. In jüngster Zeit verkörperte sie die weibliche Hauptrolle im Opernpasticcio "Figaro ist verreist" mit dem Düsseldorfer Ensemble CLASSICATS und dem Sinfonieorchester Niederberg. Beim Neujahrskonzert in Puerto de la Cruz (Teneriffa) war sie mit Werken von Mozart, Weber, Pfitzner und Johann Strauß zu hören.

Natalie Mol wuchs dreisprachig auf und erlernte fünf weitere Sprachen. Ihre Liebe zu Sprachen spiegelt sich auch in ihrem Repertoire wieder. Besonders liegt ihr hierbei das norwegische Liedgut Edvard Griegs am Herzen. Natalie Mol ist in Bochum als freie Gesangspädagogin tätig.

Nico Eckert

Nico Eckert wurde in Berlin geboren. Nach erfolg-reichem Diplomabschluss des Fagottstudiums an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“, Berlin, beendete er sein Gesangsstudium mit „sehr gutem“ Diplom bei Kammersänger Roman Trekel an derselben Hochschule. Seit Beginn seines Studiums führten ihn zahlreiche solistische Engagements in viele Städte Deutschlands sowie in die Schweiz nach Polen, Dänemark, Tsche-chien, Frankreich, Italien und den USA.

Der Tenor war beim Wettbewerb „Junge Solisten“ in Schwerin erster Preisträger. Nico Eckert spezialisierte sich überwiegend auf das Repertoire aus dem oratori-schen Bereich. Zu den Höhepunkten in seiner freiberuf-lichen Tätigkeit zählen neben einigen Opern-produktionen, eine Gastrolle am Broadway in New York, die Mitgestaltung musikalischer Banketts, Opern und Bühnenstücke mit der Komischen Oper Berlin, Auftritte im Berliner Konzerthaus und der Philharmonie sowie Kantaten mit dem Dresdner Kreuzchor und den Thomanern in Leipzig.

Peter Diebschlag (Tenor)

Peter Diebschlag, geboren in München, begann im Alter von sechs Jahren mit seiner musikalischen Ausbildung. 1989 - 1998 war er Mitglied der "Trierer Sängerknaben" und sammelte erste solistische Erfahrungen bei verschiedenen Bühnenwerken und CD- Einspielungen. 1999 nahm er sein Studium an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig bei Prof. Helga Forner auf. Seit 2004 nimmt er Gesangsunterricht bei Heinrich Lüneburg in München.

Er trat mehrmals als Gast in der Oper Leipzig und Dortmund auf, war von 2002 bis 2004 Ensemblemitglied am Anhaltischen Theater Dessau und war von 2004 bis 2010 am Theater Magdeburg fest als lyrischer Tenor engagiert. Dort war er unter anderem zu hören als Ferrando in Cosi fan tutte, Nadir in Les pêcheurs de perles", Steuermann in Der fliegende Holländer, Nemorino in L'elisir d'amore, Tamino in Die Zauberflöte. Er arbeitete mit namhaften Regisseuren wie Andreas Kriegenburg, Vera Nemirova, Christine Mielitz, Joachim Herz oder Alfred Kirchner und mit bekannten Dirigenten wie Michail Jurowski, Robert Hanell, Jac van Steen, Anu Tali, David Stern, Georg Christoph Biller oder Francesco Corti zusammen.

Als Konzertsänger ist er bundesweit zu hören, unter anderem bei dem Bachfest Leipzig, den Händelfestspielen Halle, dem Thüringer Orgelsommer, den Thüringer Bachwochen, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Kurt-Weill-Fest Dessau und den Magdeburger Telemann-Festtagen. Dabei arbeitete er mit verschiedenen Leipziger Ensembles, dem Gewandhausorchester, dem Thomanerchor, dem Orchester der Komischen Oper Berlin, dem MDR-Rundfunkorchester, dem Händelfestspielorchester Halle, opera fuoco Paris, der Dortmunder-, der Magdeburger- und der Anhaltischen Philharmonie zusammen und wirkte bei verschiedenen Rundfunkproduktionen mit.

Im Januar 2002 gewann er den vom Lions-Club Leipzig neu ausgelobten "Albert-Lortzing- Wettbewerb", im Jahr 2004 erhielt er das Richard-Wagner-Stipendium und 2009 den Förderpreis des Fördervereins des Theaters Magdeburg.

Mehr Informationen zu Peter Diebschlag finden Sie im Internet unter http://www.peterdiebschlag.de

Peter König (Tenor)

Erhielt schon während seiner Kindheit eine umfassende musikalische Ausbildung, wurde im Klavier- und Querflötenspiel unterrichtet. Schon früh sang er in der Jugendkantorei/Pfalz.

Nach seinen  High-School-Diploma (Ralston High School, Nebraska, USA) und seinem Abitur entschied er sich zunächst zu einem Elektrotechnik-Studium, das er mit Diplom abschloss. Während dieser Zeit sang er bereits im Konzertchor Darmstadt und im Extra-Chor des Pfalz-Theaters Kaiserslautern und konnte dort wichtige musikalische und szenische Erfahrungen sammeln. Später entschied er sich zu einem Gesangs-Studium.

Schon während seiner Ausbildung bei Celina Lindsley (Robert-Schumann-Musikhochschule Düsseldorf, später Reader der Faculty of Arts, School of Musik an der Australian National University Canberra, Australien), wurde er als erster Solo-Tenor des „Ensemble Six“ engagiert. Mit diesem Ensemble, das sich der Musik der 20er und 30er Jahre widmete, reiste er durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. In dieser Zeit sang er 80 bis 100 Aufführungen jährlich, war in wichtigen Konzerthäusern zu Gast. Dazu gehörten z.B. Gasteig, Prinz-Regent-Theater München, Volkshaus Zurüch oder das Konzerthaus Wien, um einige zu nennen.

2003 sang er dann als Tenorsolist bei Vocus-Focus zusammen mit Mitgliedern der Deutschen Oper am Rhein, Düsseldorf, bis er ein Stipendium von der Australien National University in Canberra erhielt. Seinen einjährigen Aufenthalt in Australien schloss er mit Gesangs-Diplom und Auszeichnung (sumacum laude) ab. Außerdem nahm er an Meisterkursen mit Prof. Cornelius Reid und Prof. Douglas Ahlstedt teil. Neben der geistlichen Musik sieht Peter König seinen künstlerischen Schwerpunkt in der Oper.

Ryoko Morooka (Harmonium)

stammt aus Fukuoka (Japan) und absolvierte zunächst ein Studium der Chinesischen Geschichte an der Universität in Kyoto bevor sie nach Deutschland übersiedelte. Hier studierte sie Orgel bei Ullrich Bremsteller und Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover, ergänzt durch internationale Kurse bei Harald Vogel, Ton Koopman, Daniel Roth, Luigi-Ferdinando Tagliavini und Joris Verdin.

 

Neben ihrer Tätigkeit als Organistin an der Paulus- und an der Nazarethkirche und als Dozentin der Musikhochschule Hannover gab sie Konzerte in Deutschland, Frankreich, Italien, Schottland, Portugal und Japan, wo sie beim Musikfestival Takaoka das Orgelkonzert von Poulenc spielte.

Seit 1995 ist sie Mitglied von Baroque Brass of London und unternahm mehrere Auslandtourneen, außerdem arbeitete sie für das Barockoperprojekt von Purcell  als musikalische Assitentin von Konrad Junghaenel.

Als Harmoniumspezialistin  wirkte sie bei zahlreichen Konzerten, Rundfunk-und CD-Produktionen mit, so z.B. mit dem Ensemble Musique Nouvelle de Liège, Musica alta ripa, der Konzertvereinigung Berlin-Bodensee, dem Philharmonischen Staatsorchester Halle, der Radio-Philharmonie Hannover des NDR, dem Polnischen Kammerchor, Chorus Köln, sowie dem Rias-Kammerchor Berlin.

Singakademie Potsdam e.V.

Die Idee der Singakademie als "Verein zur Pflege des Chorgesangs" wurde in Berlin bereits 1792 durch Carl Friedrich Fasch namentlich begründet . In Potsdam begann die städtische Chorentwicklung im Jahr 1814 mit dem Gesangsverein für klassische Musik und dem 1901 gegründeten Bach - Verein.

1952 wurde der Madrigalkreis gegründet, der als Vorstufe für den Städtischen Chor vor allem junge Sängerinnen und Sänger vereinte. Nach der Auflösung des städtischen Chores 1957 existierte der Madrigalkreis weiter. Er machte sich besonders die Pflege der Chorsinfonik zur Aufgabe. Im Jahre 1969 wurde dem Madrigalkreis in Würdigung seiner Leistungen der Titel "Singakademie der Stadt Potsdam" verliehen.

Es begann ein neuer Abschnitt - das Spektrum der künstlerischen Arbeit erweiterte sich in den folgenden Jahren erheblich. 1970 wurde der erste Kinderchor gegründet, 1975 kam der Spatzenchor und 1976 der Jugendkammerchor dazu. Die besondere Struktur der Singakademie liegt seitdem im Verbund von Chören unterschiedlichster Altersgruppen. Die Chöre der Singakademie Potsdam wurden häufig als Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe geehrt.

Im Jahr 1993 ging die Singakademie der Stadt Potsdam in freie Trägerschaft über - als Singakademie " POTSDAM e.V. " Zum großen Chor der Singakademie gehören heute 130 Mitglieder, von denen viele bereits über einen längeren Zeitraum den Werdegang der Chorgemeinschaft miterleben und prägen. Seit dem Jahr 2003 arbeitet die Singakademie Potsdam e.V. unter der künstlerischen Leitung von Edgar Hykel, Chordirektor am Staatstheater Nürnberg.

Studiochor Budapest

Der Studiochor Budapest wurde 1998 gegründet. Er setzt sich aus Sängerinnen und Sängern ehemals von Kalman Strausz geleiteter Chöre zusammen, die weiterhin mit ihm musizieren wollen. In ihrem Repertoire stehen barocke und klassische Oratorien und a capella Werke. Sie nehmen regelmäßig am Budapester Frühlingsfestival und an den Oratorienkonzerten in der Matthiaskirche in der Budapester Burg teil. (Stand 02.04.2000)

Susanna Pütters

Susanna Pütters wurde in Krefeld geboren. Sie absolvierte ihr Gesangsstudium an der Robert-Schumann- Hochschule in Düsseldorf. Daneben studierte sie Kirchenmusik in Aachen und begann an der Universität Bonn ein Theologiestudium. Susanna Pütters gewann den Preis der Deutschen Oper Berlin beim Bundeswettbewerb Gesang in Berlin. Ihr Operndebut gab sie in Bremen. Nach einem Festengagement in Innsbruck sowie Gastverträgen u.a. bei den Salzburger Festspielen, wechselte sie ins Ensemble des Staatstheaters Braunschweig.

Zu ihrem Repertoire gehören alle bedeutenden Rollen ihres Fachs wie Pamina, Susanna, Elvira, Fiordiligi, Vitellia, Tatjana, Micaela, Musetta, Gretel, Frau Fluth und Nedda

Sybille Hempel-Abromeit (Klavier)

Die in Tübingen geborene Pianistin Sybille Hempel-Abromeit begann bereits im Kindesalter Klavier zu spielen und in Chören zu singen. Schon während des Klavierstudiums in Freiburg i. Br. und München gab sie Konzerte in allen erdenklichen Kombinationen: Liederabende, Kammermusik wie Klavierduo, Sonaten-Programme mit Streichern oder Bläsern und auch mit Tänzern, Schauspielern oder Sprechern gestaltete Abende. Seit einigen Jahren lebt sie in Braunschweig und ist neben etlichen Konzerten (darunter auch Benefizprojekte für amnesty international oder zugunsten des Hospizes) bekannt als Umblätterin großer Pianisten. Sie singt im regerchor Braunschweig und ist außerdem im Sine Nomine Chor (hier zuletzt in Rossinis Petite Messe solennelle, Juni 2013) und Ägidien-Chor als Konzertpianistin und gelegentlich auch Korrepetitorin tätig.  

Tadeusz Galczuk (Tenor)

Der Tenor Tadeusz Galczuk wurde in Polen geboren und war nach seinem Studium an der Musikhochschule in Wroclaw zunächst an den Staatsopern Wroclaw und Lodz engagiert. Nach festen Engagements am Bremer Theater und schließlich an der Staatsoper Hannover gastierte er in Dessau, Rostock, Saarbrücken, Wuppertal, Dortmund, Karlsruhe, Hamburg und Breslau. Sein breit gefächertes Repertoire umfasst nicht nur Partien wie Herodes in der „Salome“ von Richard Strauss, sondern auch den Hauptmann  in Bergs „Wozzeck“, den Lehrer in Reimanns „Das Schloss“, Red Whiskers in Brittens „Billy Bud“ und Hoffegut in Braunfels' „Die Vögel“.

Thomas Wittig (Bariton)

Thomas Wittig, 1955 in Leipzig geboren, studierte von 1975 bis 1980 an der Hochschule für Musik "Felix-Mendelssohn-Bartholdy" in Leipzig Gesang bei Prof. Helga Forner. Gesangskurse bei Prof. Karnobatlova (Sofia), Prof. Berry (Wien) und Prof. Stämpfli (Bach-Akademie Stuttgart) ergänzten seine Studien.

Es folgte das erste Engagement an den Bühnen der Stadt Gera (gesungene Partien: Guglielmo, Schuhu, Zar Peter, Arsamenes, Wolfram v.Eschenbach u.a.). 1983 wurde er am Hans-Otto-Theater Potsdam engagiert (Guglielmo, Zar Peter, Marcel, Assur, Boccaccio, Nasoni, Zsupan, Sharpless, Graf Almaviva u.a.). In den Jahren 1989 bis 1991 war er freischaffend tätig, u.a. als ständiger Gast an der Deutschen Staatsoper Berlin (Graf Almaviva, Barnave, conte di Luna). Es folgte ein weiteres Engagement am Theater in Potsdam (Pizarro, Wodnik, Germont, Graf Almaviva, Don Giovanni, Scarpia). Seit 1996 ist der Sänger wieder freischaffend tätig.

Bei der Teilnahme an Internationalen Wettbewerben konnte Thomas Wittig angesehene Preise gewinnen:

  • 3. Preis beim Concours International de Chant de Toulouse 1987
  • 2. Preis beim Internationalen Wettbewerb junger Opernsänger in Sofia 1988
  • 1. Preis beim Concours International de Chant de Paris 1988

Zahlreiche Konzerte mit verschiedenen Chören und Dirigenten und Liederabende in Deutschland und im europäischen Ausland bestätigen seinen Erfolg.

So sang Thomas Wittig u.a. am Karfreitag 2000 die Partie des Jesus (Bach, Matthäuspassion) unter der Leitung von KMD Prof.Kreile in der Kreuzkirche Dresden zusammen mit dem Kreuzchor und Peter Schreier als Evangelisten. Im Juni 2001 trat er mit dem Philharmonischen Chor Köln in der Kölner Philharmonie auf (Haydn, Die Jahreszeiten) und sang im Juli zur feierlichen Eröffnung der Konzerthalle Neubrandenburg die Baß-Partie in der Missa solemnis (Beethoven) gemeinsam mit dem NDR-Chor Hamburg unter der Leitung von GMD Prof.Pasquet.

Er sang im Eröffnungskonzert der Festwoche ,20 Jahre Neues Gewandhaus zu Leipzig 2001' den Bariton-Part in Orffs Carmina Burana (Gewandhauschor, Dirigent M.Schuldt-Jensen) und ist als Solist in einer Aufführung der Hohen Messe h-moll von J.S.Bach im Grand Teatre Shanghai beim Shanghai International Festival of Arts aufgetreten (Leitung Fritz Weisse). Carmina Burana sang Thomas Wittig auch im Oktober 2002 mit dem Philharmonischen Staatsorchester Halle(S) und der Robert-Franz-Singakademie unter Leitung von Gothart Stier.

Im Dezember 2002 musizierte er erneut unter der Leitung von KMD Prof. Kreile in der Kreuzkirche Dresden zusammen mit dem Dresdner Kreuzchor das Weihnachtsoratorium und interpretierte 2002/03 in zwei Oratorien vom Max Bruch die Titelpartie: den ,Odysseus' in der Stuttgarter Liederhalle (Dirigent U.Walddörfer) und den ,Moses' unter Leitung von Prof.Daus in Bremen (im Konzerthaus ,Glocke') und Mainz. Im Mai 2003 sang T.W. auf einer Tschechien-Tournee mit dem Philharmonia-Chor Hamburg das Deutsche Requiem von Brahms in Prag und Olmütz und im November 2003 war der Bariton in der Stuttgarter Liederhalle (Leitung U.Walddörfer) bei einer konzertanten Aufführung von Rossinis Oper ,Mosé' in der Titelpartie zu hören. Im Eröffnungskonzert des Deutschen Katholikentages 2004 in der Ulmer Pauluskirche sang er den ,Elias' von Mendelssohn-Bartholdy (Dirig.Fröschle). und im Juli 2005 hatte er Premiere mit dem ,War Requiem' von Britten im Ulmer Münster (Dirig.Fröschle)

Zu Liederabenden war der Bariton u.a. bei den Berliner Schubert-Festwochen 1997 mit der ,Winterreise' eingeladen, sang im Ekhof-Theater Gotha Lieder von ,Louis Spohr und Zeitgenossen' und im Schloß Friedrichsfelde Berlin ,Goethe-Lieder' von Reichardt und Schubert. Im September 2000 war er mit Liedern von Mendelssohn-Bartholdy, Schubert und Dvorák im Mendelssohn-Haus zu Leipzig zu hören, im Februar 2003 sang er Schuberts ,Winterreise' in Düsseldorf und Potsdam und im April 2004 ,Die schöne Müllerin' im Alten Rathaus Potsdam.

In dem preisgekrönten Film ,Vaya con Dios' (Regie: Zoltan Spirandelli, D 2001) hat er die Rolle des Mönches Benno als Sänger gedoubelt.

Uta Grunewald (Alt)

Uta Grunewald ist Preisträgerin des VDMK-Gesangswettbewerbes und Richard Wagner-Stipendiatin, studierte in Lübeck und Stuttgart und rundete ihre Ausbildung bei Judith Beckmann, Ingrid Bjoner, Jessica Cash und Birgit Nilsson ab. Bereits während des Studiums debütierte sie in Hamburg in der Hauptrolle bei der Uraufführung der Oper "Eisbruch-Herzrot". Sie sang bei herausragenden Festivals und mit renommierten Klangkörpern wie zum Beispiel der Radiophilharmonie Hannover des NDR, der Neuen Philharmonie Westfalen, den Staatsorchestern Kassel, Frankfurt/Oder und Braunschweig sowie den Tschechischen Symphonikern.

Fernseh-, CD- und Rundfunkaufnahmen dokumentieren ihre künstlerische Vielseitigkeit. Ihr umfangreiches Repertoire umfasst sowohl barocke und klassische als auch besonders zeitgenössische Werke in Oper und Konzert. Im Konzertbereich singt Uta Grunewald alle Fachpartien des lyrischen bis dramatischen Mezzo- und Altfaches. Darüber hinaus ist sie als Gesangspädagogin tätig und entwickelte dabei eine neue Form von Gesangskursen zur Förderung von Stimme und Bühnenpräsenz.

Yorck Felix Speer

Yorck Felix Speer erhielt seine Gesangsausbildung bei Theodor Greß, Alan Speer und Hanna Schwarz. Er war Meisterkursschüler von Brigitte Fassbaender und Andreas Schmidt.

Speer konzertierte unter anderem mit den DSO Berlin, den Bamberger Symphonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Schwedischen Radiosinfonieorchester Stockholm, dem Württembergischen Staatsorchester Stuttgart, dem Orchestre de Champs-Elyssee Paris, der Capella Istropolitana, dem Odense Sinfoniorkester, Concerto Köln, dem Orquestra Sinfonica de Galicia, dem Orquestra Sinfonica de Sao Paulo, dem Kammerorchester Basel sowie der Akademie für Alte Musik Berlin.